Frankreich

Für uns war immer Frankreich das interessanteste Weinland. Das hat sich bis heute nicht geändert, eher im Gegenteil. Die Vielfalt ist begeisternd, die Winzer sind eigenwillig und oft wirklich bodenständig. Viele von ihnen haben das behalten, was nicht selten im Laufe der Jahrzehnte und unter dem Einfluss der Agrarchemie verloren gegangen ist: die Beziehung zum eigenen Weinberg. Natürlich, in Frankreich werden auch viele Weine im Keller gemacht, aber insgesamt ist es das Land, in dem der Wein am deutlichsten seine Herkunft in sich trägt. <weiterlesen>

Als wir im Saarland damit begonnen haben, Weine aus Frankreich direkt zu importieren, da war das Elsass nicht weit. Elsässische Weine gehören damals zu den größten Weinen der Welt, doch sie sind schwer zu vermitteln. Sie passen in kaum eine Kategorie. Entstanden sind sie im Spannungsfeld von deutscher und französischer Weinkultur, und es gibt viele, die erst lernen müssen, diese Weine zu verstehen. Langsam, aber sicher rücken der elsässische Riesling und Pinot Gris, der Sylvaner und Gewürztraminer wieder stärker in den Fokus.

Als wir seinerzeit als Weinhändler starteten, haben wir die erste Palette aus dem Burgund importiert. Das machen wir bis heute. Auch Burgund hat ein schwieriges Image. Es gilt als zu teuer und zu unübersichtlich. Es ist gut, dass wir uns dort jetzt seit mehr als dreißig Jahren auskennen. In dieser Zeit haben wir erfahren, dass dort aus Chardonnay und Pinot Noir zum einen große, rare und entsprechend teure Weine entstehen, zum anderen aber genauso Weine, die man fast täglich öffnen könnte.

Die Champagne hat es uns angetan mit ihrer Aufbruchsstimmung, die dort vor einigen Jahren eingezogen ist. Wurde der Landstrich früher fast ausschließlich von großen Marken und Häusern bestimmt, ergreifen viele kleinere Winzer mittlerweile die Initiative und machen eine ganz eigene Art von Charakterwein. Egal, ob an der Côte de Blancs, in der Montagne de Reims oder weiter an der Côte des Bar – die Champagner werden immer individualistischer und begeisternder.

Bordeaux war neben dem Burgund das Hauptziel unserer Frankreich-Touren. Es sind vor allem die kleineren Güter und die Randappellationen, die uns am Herzen liegen. Doch wenn Sie gerne Latour oder Mouton-Rothschild möchten – was wir sehr gut nachvollziehen können –, dann finden Sie diese Weine auch bei uns.

Es hat viel mit unserem eigenen Engagement in der Domaine de l’Horizon zu tun, dass unser Augenmerk immer weiter Richtung Süden gewandert ist. Wo fängt der Süden an? Schon an den steilen Granitlagen der Nordrhône oder doch erst im Châteauneuf-du-Pape? Heimisch fühlen wir uns definitiv im Languedoc und Roussillon, wo sich enorm viel getan hat. Hier entstehen hochindividuelle Weine aus südlichen Rebsorten: Cuvées aus Grenache, Mourvèdre, Syrah und Carignan, aber auch Weißweine von Weltformat aus Rebsorten, die noch vor wenigen Jahren kaum jemand auf der Rechnung hatte. Grenache blanc und gris gibt es dort genauso wie Carignan blanc oder Rolle.

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