Schaumwein

Schaumweine sind eine Welt für sich. Unter diesen Oberbegriff fallen günstig hergestellte Perlweine, bei denen man Kohlensäure in einen Tank voller Wein pumpt, genauso wie Jahrgangs-Champagner, die oft viele Jahre auf der Hefe gelegen haben, um eine besondere Feinheit und Tiefe zu erlangen. Keine Frage, für welche Weine unser Herz schlägt. Doch zwischen beiden Extremen gibt es eine große Bandbreite handwerklich erzeugter Schäumer. Es gibt hervorragende Proseccos, Crémants, Winzersekte und Spumantes. Unser besonderes Augenmerk richten wir allerdings – wir geben es zu – auf jene Champagner, die von kleinen Betrieben mit viel Sorgfalt erzeugt werden. <weiterlesen>

In der Champagne sind die Weine lange Zeit vor allem im Keller entstanden. Das trifft besonders für die großen Erzeuger zu, die bestrebt waren, geschmacklich nahezu gleichbleibende Weine trotz unterschiedlicher Jahrgänge herzustellen. Die kleineren Winzer jedoch haben erkannt, dass der Wein primär im Weinberg entsteht, und sich daher besonders in den Weinbergen engagiert, um dort die Voraussetzungen für außergewöhnliche Grundweine zu schaffen. Diese sind die Voraussetzung dafür, dass Champagner immer trockener wird (brut nature, extra brut), immer häufiger aus einzelnen Lagen (lieu-dit) oder Orten (mono cru) stammt und auch aus einzelnen Jahrgängen (millésime). Die unterschiedlichen Kalk- und Kreideböden sind ausschlaggebend dafür, dass Schaumweine entstehen, die immer einzigartig bleiben.

Qualitätsschaumweine, und die sind es, die wir Ihnen anbieten, durchlaufen grundsätzlich eine zweite Gärung. Der Basiswein, der meist früh gelesen wird, damit der Schaumwein später eine erfrischende Säurestruktur besitzt, wird zunächst komplett vergoren. In manchen Fällen stammt der Basiswein aus einer einzelnen Lage und aus einem einzelnen Jahrgang. Häufig aber ist es so, dass der Wein, der später in die Schaumweinflasche kommt, das Produkt einer Assemblage ist. Damit bezeichnet man eine Cuvée aus unterschiedlichen Rebsorten, Lagen und oft auch Jahrgängen. Der Brut, die typischste Form des Champagners, ist genau ein solches Produkt. Hat der Kellermeister die Assemblage zusammengestellt, erhält der Schaumwein eine kleine Menge an Hefe und Zucker. Die Hefe wandelt den Zucker in Alkohol um, während gleichzeitig Kohlendioxid entsteht. Dieser integriert sich in den Wein. Je länger der Wein gelagert wird, desto feiner werden in aller Regel die Perlen.

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