Provence

Die Provence gehört nicht nur zu den beliebtesten Reisezielen in Frankreich, sie ist auch eines der ältesten Weinbaugebiete des Landes. Am Mittelmeer, im heutigen Marseille, landeten schon im 6. Jahrhundert v. Chr. die Griechen und brachten die ersten Rebstöcke mit. Zwischen Marseille und Nizza, entlang der Côte d’Azur, und zwischen der Rhône und dem Languedoc entstehen nicht nur typische Rosés, sondern beispielsweise in Cassis, Bandol oder Les Beaux auch hervorragende, teils große Rotweine. <weiterlesen>

Der Name Provence stammt vom lateinischen Provincia Romana, die 154 v. Chr. von den Römern gegründet wurde. Sie wurde schnell ein bedeutender Weinlieferant, deren Weine in Rom geschätzt wurden. Heute stehen rund 25.000 Hektar unter Reben. Neben Grenache noir und blanc, Mourvèdre, Syrah, Carignan, Cabernet Sauvignon, Rolle oder Cinsault findet man seltene Sorten wie Barbaroux, Calitor und Tibouren. Nur 10 % der Weine werden als Weißweine abgefüllt. Daneben stehen 40 % Rotweine, der Rest wird als Rosé meist unter der Appellation Côtes de Provence abgefüllt. Auch wenn der Rosé der wichtigste Wein der Region ist, so gibt es doch in einigen Enklaven bedeutende Rotweine und Weißweine. In Les-Baux-de-Provence – unter anderem bekannt für Bauxit-Vorkommen – entstehen Cuvées aus Grenache noir, Mourvèdre, Syrah, Cinsault, Counoise, Carignan und Cabernet. In Cassis werden zu 70 % Weißweine als Cuvées der Sorten Clairette und Marsanne, Ugni blanc, Pascal blanc, Doucillon und Sauvignon blanc produziert. In Bandol entstehen Weine, die zumindest zu 50 % aus Mourvèdre bestehen. Die Weine haben seit über eintausend Jahren Weltruf und wurden früher in Fässern mit einem großen eingebrannten B verschifft.

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