Cahors

Das Cahors, benannt nach der gleichnamigen Gebietshauptstadt, liegt mit seinen rund 4.500 Hektar im Südwesten Frankreichs. Schon die Kelten kelterten im Cahors im 6. Jahrhundert v. Chr. lange vor den Römern Wein in Holzfässern. Im 13. Jahrhundert gehörte Cahors wie auch das weiter nördlich gelegene Bordeaux zu England. Die sogenannten black wines hatten einen mindestens so guten Ruf wie die clarets aus Bordeaux. Sowohl Päpste als auch Könige ließen sich Weine aus Cahors kommen, und selbst die russisch-orthodoxe Kirche schätzte den Wein nicht nur als Messwein und ließ ihn nach Russland schicken. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts vernichtete die Reblaus weite Teile des Bestandes, dann gab es im Jahr 1956 einen extremen Frost, der so gut wie keinen Rebstock übrig ließ. Die Neupflanzungen erfolgten mit Côt (Malbec), Tannat und Merlot. Der Wein aus Cahors wird heute überwiegend aus 70 % Malbec und bis zu 30 % Tannat erzeugt, ist tiefdunkel, hat viel Tannin und ist entsprechend lagerfähig.

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