Ligurien

Die Region Ligurien umfasst die rund 350 Kilometer lange Küste der Levante und Ponente im Golf von Genua im Nordwesten Italiens. Weinbau wird hier mindestens seit dem ersten Jahrhundert v. Chr. betrieben. Neben dem Anbau spielte vor allem der Handel mit Wein über lange Zeit eine große Rolle. Genua war schon in der Antike ein bedeutender Hafen und galt auch im Mittelalter neben Venedig als wichtiger Weinumschlagsplatz. Heute umfassen die Weinberge von Ligurien rund 1.500 Hektar. Die oft steilen, terrassierten Weinberge unterliegen sowohl dem Einfluss des Mittelmeeres als auch dem der ligurischen Alpen und der Apenninen. Der kalkreiche Terrarossaboden wird in Kombination mit dem kühlen Küstenklima vor allem für den Anbau von weißen, meist autochthonen Rebsorten genutzt, von denen es an die hundert verschiedene gibt. Die wichtigsten sind Albarola, Bianchetta Genovese, Bosco oder Lumassina. Neben den weißen Sorten gibt es rote wie Ciliegiolo, Pollera nera oder Rossese di Campochiesa. Das bekannteste Gebiet Ligurens ist Cinqueterre.  

  • Preisspanne
     







  • Weinart

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