Probekiste Januar 2018

Der Wein

Neues Jahr, neues Glück. Der Januar liegt vor uns wie ein weißes Blatt Papier, unbeschrieben und unversaut. Daneben vielleicht ein paar gelbe Post-It Sticker  aus dem letzten Jahr, mit guten Vorsätzen oder Memos für das neue Jahr. Sie liegen vielleicht eine Weile als Mahnung oder Anregung neben dem jungfräulichen Manuskript, werden jedoch - wie jedes Jahr - bald entsorgt werden, weil die wirklich guten Geschichten eben nicht planbar sind. Im neuen Jahr schauen wir also erwartungsvoll nach vorn und beginnen, taufrisch, uns mit wunderbar delektierbaren Weinen zu kalibrieren. Nach den Festtagen heisst es zurück in die Normalität zu finden, auch im Glase. Und so haben wir statt der großen Krezsenzen nach den Feiertagen, bedacht und mit Sorgfalt, die passenden Flaschen für Sie ausgewählt: Für den Januar, für unter der Woche, für den alltäglichen Durst. Denn auch der mag nicht mit Belanglosigkeiten gestillt werden. Daher haben wir eine kleine, aber feine Auswahl bester Erzeuger getroffen, von Flaschen, die sonst eventuell unter dem Radar liegen, aber nichtsdestotrotz ein beispielloses Preis-Genussverhältnis bieten. Damit spätestens zu Ostern die Kassen für die großen Bouteillien wieder gefüllt sind. Und keiner vor Durst auf der Strecke blieb.

2016 Westhofener Weisser Burgunder & Chardonnay, Weingut Wittmann

Gern übersehen werden bei den zu Recht gehypten Rieslingen des Weingutes Wittmann die Burgunder-Rebsorten, für die Philipp Wittmann ebenfalls ein Händchen hat. Dieser Ortswein aus Weißem Burgunder und Chardonnay vereint in der typischen rheinhessischen Cuvée den cremigen Schmelz vom Kalkstein mit feiner Säure und nuancenreichem, exotischem Aromenspiel. Saftig mit  eleganter Fülle und lebhaftem Naturell rauscht er über den Gaumen wie nichts Zweites - mit dem Blinker links. Zum Essen oder zum Tatort.

2016 Petite Chablis AC, Domaine des Hâtes, Chablis

Pierrick Laroche hat 2017 ganze Arbeit geleistet. Denn obwohl die letzten beiden Jahre im Chablis schwierig waren und mit enormen Ernteausfällen zu kämpfen hatten sind die eingeholten Qualitäten exzellent. Ein Grund also, zu zu schlagen, denn die verfügbaren Mengen waren wie gesagt klein, groß hingegen ist, was sich unter dem Deckmäntelchen des „Petit“ hier in der Flasche verbirgt: Ein so glockenklarer, finessenreicher Chablis, der seinesgleichen sucht und glatt als Grand Cru durchgehen würde. Zeit also, um nochmal genauer hinzuschmecken.

2015 Alliance, Domaine Marc Tempe, Elsass

Keine andere Region Frankreichs war tot gesagter als das Elsass, und das völlig zu Unrecht. Insbesondere, wenn wir die Domaine von Marc Tempé betrachten. Bis zur Bewertung seines 2003 Gewürztraminers mit 100 Parker Punkten lag die kleine Domaine in Zellenberg bei vielen unterm Radar. Doch was hier bereits im Einstiegs-Segment auf die Flasche kommt, ist von außergewöhnlicher Güte: Die Alliance, eine Cuvée aus Chasselas, Sylvaner und Pinot blanc vereint Saft und Kraft des Elsass mit zeitgenössischer Trinkfreude. Ein Wein für jedes Essen, jede Tageszeit, oder einfach nur so.

2014 Chianti Riserva M, Guicciardini, Toskana

Seit 1870 bewirtschaftet die Familie Majnoni das gut 200 Hektar große Gut im Tal d’Elsa in der Toscana. Im Stile einer toskanischen Fattoria werden auch Oliven und Getreide angebaut und es wird Forstwirtschaft betrieben. Und natürlich Wein gemacht. Die 2014er Riserva trotzt dem Jahrgang alles ab, was möglich war und  brilliert mit leuchtendem Rubinrot im Kelch. Mit klarer Kirschfrucht und Aromen nach Lorbeer und schwarzen Oliven ist es sein vibrierender Säurenerv, der ihm seine Frische und seinen enormen Trinkzug verleiht. Und wie ein heisses Messer durch ein Stück Butter perfekt zur fettreichen und deftigen Kost geeignet ist. Entrecôte mit Fettrand oder Wildschwein-Bolognese, egal. Flasche leer - Feuerwehr!

2015 Bourgogne Rouge, Domaine Pommier, Chablis

Wer weiss sagt muss auch rot sagen, und daher möchten wir gerne den Rotwein der Familie Pommier aus dem Chablis vorstellen. Da es roten Chablis gar nicht gibt, firmiert dieser Wein schlicht unter Bourgogne rouge. Doch eigentlich ist uns das, was auf dem Etikett steht, leidlich wurscht, denn was zählt ist der Inhalt. Pinot Noir aus den besten Climats um Chablis wird ausgebaut im Stahltank und kumuliert in der Flasche zu einem präzisen, fruchtgesteuerten Pinot Noir mit bestem Herkunfts-Charakter. Saftig mit feinem Säurezug und seidigen, reifen Tanninen eignet er sich bestens zur winterlichen Kost: Geschmortes, Lamm oder Wildgeflügel betten sich für diesen Wein gern auf etwas Wurzelgemüse.

2014 La Ripaille, Saumur Rouge, Domaine du Collier, Loire

Der 2014 La Ripaille ist wahrscheinlich einer der besten Cabernet Francs, die an der Loire produziert wurden. Zum Glück haben das die Meisten nicht mitbekommen und beschränken sich auf prestigeträchtigere Regionen. Und während die internationale Weinszene die Loire wieder entdeckt und sich auf die gesuchten Weine der Domaine Clos Rougeard konzentriert, trinken wir in aller Ruhe ein ums andere Fläschchen von Caroline und Antoine Focault, dem Sohn des großen Charly Focault von Clos Rougeard. Das Gute liegt eben manchmal nur kurz um die Ecke, man muss nur genau hinsehen. So kann ein Jahr beginnen!

Die Probekiste ist mit 10% rabattiert und die Frachtkosten sind inkludiert. Ein echter Schnapper.

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Abbildung und Jahrgang sind beispielhaft
99,00 €

pro Kiste à 4,5 l
22,00 € / Liter
zzgl. Versandkosten

Artikelnummer

60418-01

Verfügbarkeit

kleine Restmenge verfügbar

Inhalt

4,5 l

Jahrgang

verschiede Jahrgänge siehe Beschreibung

Typ/Geschmack

trocken, jung, frisch & unkompliziert

passt zu

zum Apéro
zum Kurzgebratenem
fürs Geschmorte
pochierter Fisch mit Soße
für die leichte Sommerküche
zur orientalischen Küche
zum Lamm
Grillfest

Allergene

Enthält Sulfite. Kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten.